Massimo und Beatrice, die Eigentümer von Il Vichiaccio, sind ein junges Paar, das sich für das Leben auf dem Lande und die ursprünglichen Dinge begeistert.

 

Der Borgo Il Vichiaccio ist das Ergebnis eines mehr als fünfjährigen Restaurierungsaufwandes, während dessen sie alle notwendigen Arbeiten selbst leisteten, vom Wiederaufbau der Gebäude bis zur Restaurierung der Möbel und zur Anlage des Gartens, vom Ausgraben der Keller bis zum Roden eines Waldstücks. 

 

 

Er ist Halbtagsangestellter mit dem Hobby Motorsport und liest gern, sie arbeitet als Textildesignerin und ist eine echte Liebhaberin von Büchern und Musik, beide teilen die Leidenschaft für Reisen und das Leben im Freien. Ihren Lebensunterhalt verdienen sie sich nicht in ländlichen Berufen, doch sie kehren jeden Abend aus der Stadt auf’s Land zurück und verbringen gern ihre freien Momente am großen Kamin des alten Bauernhauses.

 

 

Il Vichiaccio ist die Verwirklichung ihres Lebenstraums, und Massimo und Beatrice
sind gemeinsam mit ihren Kindern Matteo und Giulia richtig stolz darauf.

 


 

Meine Spielsachen

Außer dass ich mich mit der langwierigen Restaurierung von Il Vicchiaccio vergnügt und ausgearbeitet habe, pflege ich seit meiner zartesten Jugend die Begeisterung für alles, das mindestens 2 Räder und möglichst einen Motor hat. 

Im Laufe der Jahre habe ich eine große Zahl von Mopeds und  Motorrädern besessen, fahrtüchtig gemacht, wiederverkauft, auseinandergenommen (Die letzten Schätzungen sprechen von 46 Mopeds!!), und seit einigen Jahren habe ich mich auch noch auf das Aufarbeiten von vierrädrigen Gefährten gestürzt, was dem Bankkonto leider weniger gut tut! 

Im Moment ist mein Motorrad-/Autopark ganz  im für mich typischen  "rottamaio style" so zusammengestellt:

 

DIE MOTORRÄDER


Ducati 900ss "tricolore"

Eine unglaubliche Hybride, in der ich Teile der 900 Supersport der 1.Serie, der 851, der Paso, des Monster und             der 900ss ie gemixt habe,
praktisch ein lebender Katalog der Ducati-Produktion der 90er Jahre!! Motor 904 Injektion, Schwungradentlastung, zentrales Mittelstück usw. usw.Wenn sie funktioniert  ;-) ist sie eine Augen- und Ohrenweide



 

 

BMW K11000LT

Ein Motorrad, das so gebaut ist, wie damals nur BMW es konnte. Eine Ausnahmeerscheinung, sei es als Kilometermühle für Touren durch ganz Europa, sei es als Begleiter für die allmorgendliche Fahrt zur Arbeit, bei welchem Wetter auch immer. Ein Gigant, doch in Bewegung wie eine Feder.

 

Yamaha XT 600

Die legendäre Einzylinder-Enduro aus Japan, mit der Tausende Motorradfahrer, ich eingeschlossen, die ersten Schritte auf 2 Rädern machten. Sie ist fast 20 Jahre alt, maximal erleichtert und mit Gummipuffern ausgerüstet und meine Lieblingsbegleiterin bei Off Road-Exkursionen oder wenn ich die entlegensten und bezauberndsten Ecken meiner Gegend entdecke. 

 

Dann gibt es noch eine Vespa PX 125 der 1.Serie (die ohne Pfeile), die verstreuten Reste einer Suzuki Gamma 250 und eine Beta 50 regolarità aus den 70er Jahren.....

 

DIE AUTOS

Volkswagen Käfer von 1971

Das ist mein Alltagsauto, das ich an jedem Tag des Jahres nutze, ohne es zu schonen. Ein Traktor, der so viel wie ein Porsche schluckt. Doch angesichts seiner 35 Jahre bringt es einen (mehr oder weniger) glänzend ans Ziel und ist immer noch ein großartiges Fahrzeug.



 

Mercedes T200 W123

Die jüngste Anschaffung und der x-te Anlauf zur ultimativen Krönung eines alten Jugendtraums.
Ein unglaubliches Stück mit Komfortausstattung und technischen Finessen, die auch heute noch, 23 Jahre später, aktuell sind. Automatisches Getriebe,Tempomat, Schiebedach, ABS (1982!!).
Gekauft zum Schrottpreis, habe ich es komplett restauriert, und jetzt gleicht es einfach einem Wunder!!

Auf dieser Spielzeug-Liste darf natürlich auch das einzige Stück nicht fehlen, das diesen Namen wortwörtlich und ohne Schuldgefühle oder Angst vor einem Peter-Pan-Syndrom verdient:

Matteo und sein Minimoto (bzw. Motomini, wie er es nennt)

Beta MX50 mit 10"-Rädern, gekauft vom Taschengeld eines Jahres und dem Lohn für’s Aufstapeln des Feuerholzes. Ob er’s wirklich verdient hat? – Wir hoffen, es nicht zu bereuen, doch ein Vater wie ich wäre wohl nicht sehr glaubwürdig, wenn er ihm verbieten würde, mit Mopeds zu spielen :-)

 


 

 

Übersetzung: Antje Hennig-Wübbenhorst